Was ist eine Wette? Worauf kann man wetten?


Dies ist ein archivierter Post. Ich habe mich entschieden, diesen allerdings nicht von der Website zu entfernen, da es eine Menge Fragen und Antworten im Kommentarbereich gibt. Für Neugierige kann es auch durchaus sehr interessant sein zu sehen, wie sich Fussballwitwe im Laufe der Jahre entwickelt hat.

Hier ist der Link zum überarbeiteten Artikel: Was ist eine Wette? Was sind Wettquoten und was ist ein Buchmacher?


Man wird es kaum glauben, aber es gibt eine sehr (sehr!) große Anzahl an Leuten, die keine Vorstellung haben, was eine Wette ist und was man meint, wenn man sagt: “Ich beschäftige mich mit Wetten.” oder “Der Inhalt meiner Webseite sind Fußball Sportwetten.”

Für den eingefleischten Wettenthusiasten kaum zu glauben, jedoch meine Familie gehört beispielsweise zu diesem unwissenden Personenkreis, die keine Ahnung haben und ich habe kürzlich Stunden verbracht, um zu erklären, was eine Wette ist.

Sechs Würfel fallen aus einem BecherBild: steba (Shutterstock)

Selbst die Tatsache, dass man auf den Ausgang eines Fußballspiels überhaupt wetten kann, war für viele meiner Familienmitglieder neu. Heute daher ein Artikel für diejenigen, die totale Wettanfänger sind, und mit den Begriffen “Wette”, “Wetten”, „Wettquoten“, „Buchmacher“ und „mathematischer Vorteil“ gar nichts anfangen können.

Wetten am Beispiel eines Münzwurfes

Man hat eine Münze und nachdem man diese geworfen hat, hat man entweder Kopf oder Zahl oben liegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eines der beiden Ergebnisse eintritt ist 50/50, d.h. nach 100 Würfen wird man 50 mal “Kopf” geworfen haben und 50 mal “Zahl”.

Nun wettet man um Geld, und legt als Einsatz einen Euro auf den Tisch. Die Münze wird geworfen: kommt “Kopf”, gewinnt die Seite, die auf „Kopf“ gewettet hat; kommt “Zahl” ist es genau umgekehrt. Ein Spieler behält seinen Einsatz UND gewinnt den Einsatz der anderen Partie; der Gegenspieler verliert seinen Einsatz.

Spielt man dies, sagen wir, 100 mal – und bleibt rigoros bei seiner Wettauswahl – das heißt, dass man 100 mal hintereinander immer wieder auf “Kopf” wettet, dann wird man nach 100 Würfen höchstwahrscheinlich nicht reicher oder ärmer sein als man angefangen hat zu wetten. Man gewinnt bei dieser Wette 50 mal 1 € und 50 mal verliert man 1 €.

Interessanter wird es, wenn die Gegenseite, mit der man wettet, nicht bereit ist, jedes mal 1 € auszuzahlen, sollte “Kopf” kommen, sondern sich nur auf 90 Cent als Gegenwette einlässt. Das heißt, kommt “Kopf”, gewinnt man 90 Cent, kommt jedoch “Zahl”, verliert man seine seine Wette von 1 €.

Diese veränderte Konstellation führt zu einem Verlust auf der einen Seite und einem Gewinn auf der anderen Seite: Wettet man 100 mal, wird erwartungsgemäß 50 mal die Wette auf “Kopf” gewinnen (50 x 90 Cent = 45 Euro); 50 mal jedoch wird “Zahl” kommen und man verliert 50 x 1 € = 50 €. Wer immer sich auf diese ungleiche Wette einlässt, wird nach 100 Wetten feststellen, dass er insgesamt 5 € verloren hat. Gewinner aus diesem Geschäft ist derjenige, der jedes mal 1 € bekommen hat, wenn “Zahl” kam, aber nur 90 Cent zahlen musste, wenn “Kopf” geworfen wurde.

Was sind “Wettquoten” und was ist ein “Buchmacher”?

Buchmacher sind Firmen, die professionell Wetten anbieten. Um beim Beispiel zu bleiben: man wettet statt mit einem Freund mit einem Buchmacher auf “Kopf” oder “Zahl”.

Es sollte einleuchtend sein, dass jemand, der seinen Lebensunterhalt durch Akzeptieren von Wetten bestreitet, sich davor hüten wird, Wetten anzunehmen, bei welchen er langfristig verlieren wird, d.h. nicht den mathematischen Vorteil auf seiner Seite hat (im Beispiel: 90 Cent Auszahlung für einen Wetteinsatz i.H.v. 1 € bei einer 50/50 Chance).

Im Falle des Münzwurfbeispiels berechnet sich der mathematische Vorteil wie folgt:

Es gab zwei Ausgänge mit gleichen Wahrscheinlichkeiten und falls die Münze nicht beschädigt war, sollte es 50 mal das eine Ergebnis und 50 mal das andere geben. Eine Münze hat keine Erinnerung, das heißt, dass die Chance bei jedem neuen Wurf immer wieder 50% für “Kopf” und 50% für “Zahl” betrug.

Will man das in einer Wettquote ausdrücken, dann wäre die sogenannte ‘faire’ Wettquote 2.0 (1 geteilt durch 50% Wahrscheinlichkeit). ‘Fair’ bedeutet, dass diese Wettquote genau die Wahrscheinlichkeit des Ausgangs reflektiert und man bei der Wette weder einen Gewinn noch einen Verlust erzielt, wenn man oft genug auf das selbe Ergebnis wettet.

Im Beispiel jedoch zahlte die Gegenseite (Buchmacher) auf eine Wette von 1 € mit einer 50/50 Chance im Falle eines Gewinns nur 90 Cent aus. Die Wettquote, zu welcher der Buchmacher die Wette akzeptierte, betrug:

1.00 € Einsatz plus 0.90 € Auszahlung = 1.90 € Gesamtauszahlung = 1.9 Wettquote.

Eine Wettquote von 1.9 presentiert folgende Wahrscheinlichkeit:

1 geteilt durch 1.9 = 52.63%

Eine Wettquote von 1.9 steht also für eine Wahrscheinlichkeit von 52.63%, d.h. der Buchmacher hatte die Wette zu einem Preis verkauft, welcher einer Wahrscheinlichkeit von 52.63% entsprach. Im Beispiel des Münzwurfes beträgt die tatsächliche Wahrscheinlichkeit jedoch bekannterweise 50% und der Buchmacher hatte somit einen ‘mathematischen’ Vorteil erreicht. Berechnen lässt sich dieser wie folgt:

52,63 % geteilt durch 50% ergibt 1.0526; dies minus 1 = 5.26 %

Man kann den mathematischen Vorteil auch anders ermitteln:

2.0 (faire Wettquote) geteilt durch 1.9 (angebotene Wettquote) = 1.0526 minus 1 = 5.26%

Eine dritte Variante den mathematischen Vorteil zu ermitteln:

Der Spieler hat 50 mal 1 € an den Buchmacher verloren = 50 €; der Buchmacher hat 50 mal 90 Cent an den Spieler ausgezahlt = 45 €. 50 € plus 45 € = 95 €.

‘Fair’ wäre gewesen, wenn beide in dieser Wette jeweils 1 € gegenseitig ausgezahlt hätten, da die Chance genau 50/50 betrug, d.h. 50 € (Spieler an den Buchmcher) plus 50 € (Buchmacher an den Spieler) = 100 €.

100 € (’Faire’ Wette) geteilt durch 95 € (tatsächliche Wette) = 1.0526; dies minus 1 = 5.26%

Worauf kann man wetten?

Mit einem Buchmacher kann man ziemlich auf alles wetten, denn das ist sein Gewerbe. So kann man wetten auf:

  • den nächsten USA Präsidenten
  • die Hutfarbe der englischen Königen
  • den Sex des Kindes von Prinz William und Kate
  • den Sieger von RTL Superstar

und natürlich auf alle möglichen Ausgänge verschiedenster Sports, wie auch Fußballspiele.

Buchmacher bieten Wetten auf Heimsiege, Unentschieden oder Auswärtssiege, oder man wettet auf die Zahl der Tore, oder ob es mehr oder weniger als 2,5 Tore im Spiel geben wird oder genau 2 oder vielleicht 3. Man kann wetten, welcher Spieler das erste Tor schießen wird, oder das letzte, ob es im Spiel eine rote Karte geben wird und wieviele Ecken. Es gibt hunderte verschiedene Dinge, auf die sich im Fußball wetten lässt.

Die Wahrscheinlichkeits- und Quotenberechnungen in Fußballspielen lassen sich allerdings leider nicht so einfach nachvollziehen und schnell nachrechnen wie das Werfen einer Münze, aber man sollte nie aus den Augen verlieren, dass Buchmacher von Wetten leben, und Wettquoten stets auf Grundlage von Wahrscheinlichkeiten kalkuliert werden. Wer sich für Wetten interessiert und eine Chance haben möchte langfristig zu gewinnen, muss sich daher mit Wettquoten und Wahrscheinlichkeiten auseinandersetzen, um wie ein Buchmacher den mathematischen Vorteil auf seine Seite holen.

Definitionen Wette

Wikipedia: Eine Wette bezeichnet einen Vertrag, durch den zur Bekräftigung bestimmter einander widersprechender Behauptungen ein Gewinn oder Sieg für denjenigen vereinbart wird, dessen Behauptung sich als richtig erweist.

Wettenforum: Eine Wette ist per Definition eine Vereinbarung im Rahmen eines Meinungsstreits. Bei einer Wette versprechen sich Personen gegenseitig eine bestimmte Leistung dafür, dass sie mit ihrer Behauptung gegenüber der widersprechenden Meinung des anderen Recht behalten. Die Wette auf den Ausgang einer Sportveranstaltung (z. B. beim Fußball) gilt hingegen rechtlich als (staatlich zu konzessionierendes) Glücksspiel.


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Last Update: 20 Januar 2012

Kategorien:Sportwetten Lexikon Wettquoten Kalkulation



14 Responses to “Was ist eine Wette? Worauf kann man wetten?”

  1. AsaNisiMasa
    22 Oktober 2013 at 11:35 pm #

    Hallo Fussballwitwe,

    ich habe im Internet recherchiert und wollte deine Meinung fragen:

    Theorie:
    Man nimmt eine Internetseite, die die prozentuale Wahrscheinlichkeits-Verteilung anhand von Statistiken ermittelt. (Dabei nimmt man nur Erstligaspiele, ohne Spieltag 1-5. und ohne die letzten 3 Spieltage einer Saison.)

    Beispielseite:
    Vitisport.de

    Man vergleicht die statistischen Prozente mit der aktuellen Höchstquote auf dem Markt:

    Beispiel:

    Sa., 26.10.2013
    Toulouse – Rennes
    Tipp von Vitisport auf 1 = 50% – Faire Quote: 2.00
    Quote bei Pinnacle Mo.,am 21.10.2013 um 14:21: 2.10
    Quote bei Pinnacle-Faire Quote: 0,10
    Gewinn in %: 10%

    Theorie:
    Wenn man nur solche Quoten nimmt, würde man am Bespiel des Münzwurfes nach 1000 Wetten etwa bei 10% im Plus liegen.

    Ist das wirklich so einfach?

    Viele Grüße

    • Soccerwidow
      23 Oktober 2013 at 4:32 am #

      Hi AsaNisiMasa,

      Falls Du Dir absolut sicher bist, dass die Vitibet Berechnungen korrekt sind und die wahre statistische Verteilung wiedergeben, dann JA, es ist so einfach.

      Du musst die 1.000 Wetten aber auch in derselben Gruppe haben, wie beispielsweise beim Münzwurf… die Münze 1.000 mal werfen, welche bei jedem Wurf immer wieder eine wiederkehrende 50% Wahrscheinlichkeit hat. In Deinem Fall also, beim Sportwetten, immer wieder die selbe Wahrscheinlichkeitsgruppe und selbe Wettart wählen.

      Mein Value Kalkulator, zum Beispiel, berechnet die erwarteten Verteilungen sehr genau. Hier ein Beispiel aus einem meiner Monitoring Spreadsheets (ein dazugehöriger Artikel ist leider noch nicht veröffentlicht, aber in Arbeit):

      Full-Time AWAY - League Games with H2H history - true odds cluster

      Die TRUE ODDS (linke Spalte) sind die eigenen Berechnungen vom Value Kalkualtor im Vorfeld eines Spiels, und die beobachteten Verteilungen (gespielte Ergebnisse – rechte Spalte) liegen genau in den erwarteten Clustergruppen.

      Ob das auch für die Vitibet Berechnungen zutrifft, weiß ich nicht.

      • AsaNisiMasa
        23 Oktober 2013 at 10:48 am #

        Das Problem ist die Berechnung!

        Manche empfehlen für die Berechnung die h2h, andere beziehen dazu noch die aktuelle Form + Heim-Auswärts Form der beiden Teams usw.

        Also es gibt kein Rezept zu einem Formeln, wo man meint, wenn du mit dieser Berechnungen fährst, dann bist DU auf der sicheren Seite.

        Ich gehe davon aus, dass die Berechnungen bei VitiSport auf langer Sicht ausgleichen. So wie Du es bei der Würfeltheorie geschrieben hast. Und warum sollten sie sich NICHT bei einem Heimsieg für 50% diese ausgleichen?

        Tja, wir sind damit wieder bei dem System-Problem (besser gesagt Fairen-Quote-Berechnungs-Problem): Entweder sind „alle“ Systeme mit etwas allgemein-Info, so wie die Seiten es programmieren, in Ordnung, d.h. bei einer 50% angegebenen Wahrscheinlichkeit werden sich die Ergebnisse gleichmäßig verteilen, oder es sind alle falsch, und dann müsste man mit den Gegenwetten dieser Vorschläge einen dicken Plus machen. Was ich allerdings nicht glaube 😉

        Die Buchmachermarge wird dazwischen bleiben. Von daher müsste man einen 5-10% bessere Quote bei Pinnacle oder SBO auf dem Markt finden um die 4-5% Buchmachergewinn mit 4-5% PLUS zu schlagen.

        Das Beispiel nochmal:
        VitiSport gibt 50% auf einen Heimsieg beim Spiel
        Toulouse gegen Rennes am 26.10.2013

        Man kauft z.B. eine 2.11 Quote bei Pinnacle
        2.11-2.00= 0,11-(Buchmachermarge von etwa 4%)0,04 = 0,07 also 7%
        Mache ich das auf langer Sicht nur noch so, bekomme ich am Ende 7% PLUS

        Man grübelt aber: bekomme ich aber den gewünschten 7% PLUS tatsächlich? 😉
        …nehmen wir an die Wetten laufen nicht wie erwünscht, gleich beginnt die Suche wieder von vorne wie ein Kreislauf und man stellt wieder das Berechnungssystem in Frage.

        Warum eigentlich?
        Die sollten sich doch auf langer Sicht ausgleichen, oder?

        • Soccerwidow
          23 Oktober 2013 at 11:20 am #

          Zufall… Ich habe gerade eben einen meiner alten Artikel bearbeitet, und dessen Lesbarkeit verbessert. Der Artikel passt sehr gut zu Deiner Frage: http://www.fussballwitwe.com/wetten-mathe/fallbeispiele/auswertung-praxistest-1/2/

          So habe ich da beispielsweise geschrieben:

          “Schlicht und ergreifender Fakt ist, dass ich nicht schnell genug analysieren kann, um genug Wetten zu finden, um eine ausreichende Diversifizierung des Portfolios zu gewährleisten. Ich muss zugeben, dass ich diese Situation nicht so schnell erwartet hatte.

          Das wäre auch durchaus eine Erklärung, warum sich im Internet so viele Webseiten finden, die (mehr oder weniger gute) Picks veröffentlichen, Wettquotenvergleiche anbieten oder Statistiken und wo man sich die Frage stellt, warum die Leute nicht einfach nur selber wetten und ihr Wissen für sich selbst nutzen.”

          Zur Frage einer allgemein gültigen Formel… Diese gibt es NICHT!!!

          Sonst wäre der Job der Odds Compiler schon lange ausgestorben und es würde tausende Statistiker, Mathematiker und Programmierer geben, die Computer Anwendungen entwickelt hätten und sich damit eine goldene Nase verdienen würden.

          Wetten ist vergleichbar mit Aktienanalyse. Man kann für jedes Spiel eine standardisierte technische Analyse durchführen, aber zum Schluss geht es auf eine fundamentale Analyse hinaus im Zusammenhang mit einem flexiblen Businessplan. Und das lässt sich nicht automatisieren!

  2. Soccerwidow
    25 Januar 2012 at 9:34 am #

    Hi EuroCafe auch “kleine Quoten von 1,15 bis 1,35” stehen nicht für 100% Wahrscheinlichkeit, sondern lediglich für 74% bis 87%, d.h. jedes dieser Spiele hat eine Chance so zwischen 13% und 26% zu verlieren.

    Hast Du beispielsweise 12 Spiele mit diesen Wahrscheinlichkeiten in einer Kombi, dann berechnet sich die Gesamtwahrscheinlichkeit, die gesamte Kombi zu gewinnen als Produkt der Einzelwahrscheinlichkeiten.

    Angenommen Du hast 6 Spiele zu 1,15 und 6 Spiele zu 1,35 in der Kombi, dann ist die Chance, dass die Kombi gewinnt: 0.746ˆ6 * 0.876ˆ6 = 0.071 (also 7,1%), was einer Kombiquote von 14.0 entspricht: 1.156ˆ6 x 1.356ˆ6 = 14.0. Das heißt, dass theoretisch jede 14-te Kombi mit diese Quote gewinnen sollte.

    Da die Buchmacher jedoch, vor allem in Spielen mit einem so klaren Favoriten, immer auf “Nummer Sicher” kalkulieren, liegen die echten Wahrscheinlichkeiten ganz sicher nicht bei 74% bis 87%, sondern eher bei 70% bis 80% (siehe auch meine Erklärungen mit dem Münzwurf und nur 90 Cent Auszahlung bei einer 50/50 Chance).

    Dass Teams zu Quoten von 1.15 keine Garantie gepachtet haben, auch wirklich zu gewinnen, hatte ich beispielsweise in meinem Betfair-Blog Artikel am 31.12.2011 Manchester Utd vs Blackburn: ‚Must win‘, wenn der Meister den Letzten empfängt? beschrieben. ManU hat in diesem Spiel gegen Blackburn 2:3 verloren und ich hatte empfohlen auf Blackburn zu wetten, weil ManUtd weit, weit unter Value bepreist war. Auch in meinem Artikel Herz kämpft gegen Verstand – Sind Fußballspiel Ergebnisse Zufallsreihen? beschreibe ich Anomalien bei den Spielergebnissen.

    Hoffe, meine Erklärungen helfen ein wenig und ich wünsche einen schönen Tag,
    Soccerwidow

  3. 24 Januar 2012 at 10:09 pm #

    Problem ist doch ( Erbesenzähler und Korinthenkacker) Ist Dir das ein Begriff ?

    Die wollen mit wenig Einsatz das Maximale rausholen, mal mit Risiko, mal mit „Sicher“
    mal mit Bauchgefühl und am Ende hat man wenig verloren und reibt sich die Augen warum.

    Ich habe sehr lange jedes WE einen Kombi gebaut mit 12-20 Tipps in einem Kombi, nur Heimspiele und von der Wahrscheinlichkeit die Spiele genommen, die am meisten Erfolg haben sollten, daher auch so kleine Quoten von 1,15 bis 1,35 🙂

    Habe aber bis jetzt mit dem 1€ noch nie einen durch bekommen, woran das wohl liegen mag ? Die Quoten sind jan von so vielen Buchmachern durch gerechnet worden und trotzdem -> 1-3 gehen kaputt nur welche ?

    Mein Schlimmster Schein , ne es wahren mehrere, meine Mannschaften führen bis zur 70ten mit HC1-2 (Zuhause) und gewinnen nicht. Oder zur Pause sind schon zwei Tore gefallen und das dritte Tor kommt nicht . Wie und wo soll man so was berechnen?

    O.k. ich habe schon mal Quoten von 600-1999 durch bekommen, das war aber ein anderes System, das Wetter hat gestimmt und (Pokal oder so) waren nicht dabei.

    Ich freue mich jetzt schon, weil ich meine Eigenart durch das neue Projekt geändert habe und das Southampton nicht gewinnt, war ja auch ein Gefühl wegen der letzten Spiele. Daher habe ich ja auch das Über 2,5 Tore im Spiel genommen 🙁

    Eine Schraube, zweite Schraube, dritte Schraube ….. jeden Tag was lernen und erfahren und auf die warme Jahreszeit warten und dann läuft es wieder mit dem Über 2,5.

    So und wie immer von mir nicht wirklich geantwortet aber so bin ich und wenn ich mal GROSS bin und meine Frau mein Budget erhöht, dann kann man auch mal an die Einzelspiele gehen 🙂

    Somit müsste der Name des Systems lauten „Menschen sind keine Einzelgänger“ 🙂

    Sorry aber habe gerade die Ergebnisse in England gesehen 🙁 und ich habe meine Mannschaften nicht getippt 🙁 weil -> in der Woche <- und keiner ist ausgerissen 🙁 so kann es auch gehen 🙂

    😉 zum Schluss, Einzelwetten sind die einzige Möglichkeit einen gewinn zu erwirtschaften, ob klein oder gross entscheidet der Einsatz 🙂

    Fürs WE habe ich 65 Tipps zur Zeit, einige fehlen noch weil die Daten noch nicht vorliegen , aber 1 Euro pro Tip = 65 Euro und die Quoten kenne ich noch nicht, aber ein Versuch ist es wert und mal schauen, vllt. steuert ja meine Frau noch was dazu, denn den Frauen ……. nur ob meine das liest ?

    Gruß EuroCafe

    PS: hier mal nur die Spiele die mein System mit X rauswirft und Unter 2,5

    Augsburg vs. Kaiserslautern
    Alcorcona vs. Las Palmas
    Sakaryaspor vs. Boluspor

    gibt aber noch mehr muss aber noch schauen GR EC

  4. Soccerwidow
    24 Januar 2012 at 7:56 pm #

    Hi EuroCafe, warum machst Du eigentlich Kombis und wettest nicht einzeln?

    Hast Du schon mal durchgerechnet, ob und wieviel Du gewinnen würdest, wenn Du Einzelwetten machst? Beispielsweise mit ‘Levelstakes’, d.h. immer mit dem selben Einsatz bei jeder Wette; jedoch besser und sicherer finde ich ‘Levelwins’ (keine Ahnung, wie der richtige Term dafür ist), dies ist immer die selbe Auszahlung bei jeder Wette und man gewichtet die Einsätze, je nach Quote.

    Bei Einzelwetten könntest Du auch noch im Markt “shoppen” und Dir die besten Preise bei verschiedenen Buchmachern aussuchen.

    Falls Du auf den Hebel der Kombis nicht verzichten möchtest, kannst Du ja Dir eine Art Kombi selbst zusammenbauen: Du suchst Dir beispielsweise 10 Spiele aus, die wenigstens 2 Stunden auseinanderliegen. Beim ersten Spiel wettest Deine 5 €, die Du sonst auf die Kombi wetten würdest. Gewinnt die Wette, ist der Einsatz für die nächste Wette 5 € plus 50 % vom Gewinn der ersten Wette. Die dritte Wette ist im Falle eines Gewinns 5 € plus die 50 % des Gewinns der 1. Wette plus 50 % des Gewinns der 2. Wette. Du machst es solange weiter, bis eine Wette verliert oder bis alle 10 Wetten gewonnen haben und fängst dann wieder von vorne an.

    Wenn dann mal ein Spiel wie Southampton vs. Leicester in die Hose mit 0:2/0:2 geht, verlierst Du nicht die gesamte Kombi, sondern hast Deine einbehaltenen Gewinne aus den anderen Spielen und fängst eine neue “Kombi” von vorne an.

    Gib’ mir einen Namen für dieses System und ich schreib’ dazu mal einen Artikel und Du machst die Picks und Mathe für mich 😉

    Wünsche einen schönen Abend!

  5. 24 Januar 2012 at 6:46 pm #

    Was mich interessiert Fussballwitwe, wie die auf die Ergenisse kommen, es stimmen zwar weniger als 2% aber die sind häufig dicht dabei 🙂 oder liegen vollkommen daneben 🙁 Aber egal habe den Artikel gelesen und musste schmunzeln, wobei ich bei meinen Kindern das auch schon erlebt habe.
    Mein Sohn hatte so eine komische Aufgabe mit Rasenmäher, Stunden und Fläche und Tage. Er könnte die Aufgabe nicht lösen -> Antwort ich kenne mich mit Rasenmähern nicht aus .
    Also habe ich die Aufgabe so umgeschrieben und ins Verhältnis gesetzt, das sein Hobby (Skateboard) drin vorkam und es eine Fläche war die er kannte. 3 ANläufe und er hatte das Ergebnis. Und jetzt kommt das Komische, ich dachte er hat es verstanden, jetzt kannst Du auch die eigentliche Aufgabe lösen 🙂

    Pustekuche, das Ging nicht und als ich gezeigt habe, das das die Zahlen doch im Verhältnis die Gleichen sind 1000 Ursprung 10 hatte ich angesetzt und alle Zahlen die vorgekommen sind in dieses Verhältnis gesetzt.
    Wir haben dann Schritt für Schritt zusammen gerechnet und ganz zum Schluss hat er erst gemerkt, das er an seiner Skatebordaufgabe nur Nuller eingügen musste 🙂 So sind aber Kinder , nicht alle aber viele leben in einer anderen Welt und haben mit dem normalen alltäglichen Leben nichts mehr zu tun.

    Wer kann Heute nich eine Schreibmaschine ausfüllen, wer einen Wechsel und wer versteht die Buchhaltung ?

    Lehrer sind auch nur Menschen und bei der Masse in der Klasse wird es immer schwerer, das ist aber ein anderes Thema und gehört hier nicht hin.

    Vitisport hatte ich ja geschrieben nehme ich nur als eine zusätliche Tendenz um das was ich errechnet habe ein fünkchen Hoffnung zu geben, dazu gibt es noch eine Über/Unterseite im Netz und schwups habe ich das was ich brauche.

    Southampton vs. Leicester ist halt dann doppelt in die Hose gegangen 0:2/0:2 bedeutet kein 3 Plus und kein Heimsieg. Aber so Spiele wird es immer wieder geben, bei dem es zu 75% ein Über werden müsste und einer der Mannschaften kann es nicht. Liebe Grüße vom EuroCafe muss weiter ans Projekt 😉

  6. Soccerwidow
    24 Januar 2012 at 1:43 pm #

    Ich habe gerade einen passenden Artikel zum Thema gefunden: 26 Schafe + 10 Ziegen = 36 Jahre. Der passt echt gut zur Diskussion, ob es überhaupt zulässig ist, dass Vitisport und viele anderen Pickserviceseiten nur die letzten 6 Spiele für ihre Prozentberechnungen und Vorhersagen benutzen.

  7. 23 Januar 2012 at 7:19 pm #

    Wunden Punkt erwischt, ich laye nicht und spiele auch kein AHC , weil jeder so seine eigenarten hat, aber Danke GR EC

  8. Soccerwidow
    23 Januar 2012 at 5:41 pm #

    Ich plane seit Ewigkeiten (m)eine Lösung zu der 0-0 HZ Lay-Wette zu veröffentlichen, komme nur nicht dazu, einen Artikel zu schreiben. Es wird ganz bestimmt ein Pay-Artikel, da ich ja irgendwie den Blog und meine viele Arbeit hier finanzieren muss; daher muss der Artikel 1A werden und ich kann den nicht nur einfach mal schnell zusammenschustern.

    Du machst ja gerne Kombiwetten, verstehe ich… Denk’ mal “outside the box” von Betfair und als 2. Wette an eine Kombiwette zur Absicherung des Lays.

  9. 23 Januar 2012 at 5:29 pm #

    Stimmt mit Vitisport, denn erst nach 6 Spielen zeigt das System einen Wert, daher benutze ich das auch nur zusätzlich und verlassen (hahaha verlasse) mich auf meine Kenntnis, Aufmerksamkeit und Einschätzung. Die Seite hat stärken und schwächen und wer die als Grundlage zum Tippen nimmt ist selber Schuld. Und wieder hats Du Recht, es ist für Anfänger gedacht und soll dann auch so einfach sein wie möglich.

    Danke Gruß EuroCafe 😉

    PS: was ist eigentlich aus dem Rätsel geworden mit HZ 0:0 1te Wette, 2te Wette und wenn erste Wette verliert muss man in der zweiten Halbzeit eine dritte Wette abschliesen ?

  10. Soccerwidow
    22 Januar 2012 at 10:33 pm #

    Natürlich hast Du recht, die Münze kann auch auf die Seite fallen (habe ich sogar schon mehr als einmal erlebt!). Dieser Artikel ist jedoch als “Anfänger” – Artikel gedacht, und ich wollte nichts verkomplizieren. Genauso sind natürlich auch 100 Münzwürfe nicht ausreichend, um eine Verteilung von genau 50/50 zu erreichen und hier kommen wir zum Problem, welches ich bei VHS (Vitibet) und vielen anderen Vorhersageseiten sehe.

    Die meisten scheinen nur die letzten 6 Spiele als Grundlage für ihre Prozent Berechnungen zu nehmen und das wäre vergleichbar, wie, wenn man eine Münze wirft und dann nach nur 10 Würfen zur Aussage kommt, dass 80% aller Münzwürfe Kopf sind und 20% Zahl, weil man 8 mal Kopf und 2 mal Zahl in 10 Würfen gezählt hat. Beim Münzwurf ist es einleuchtend, dass diese Aussage falsch ist, bei Fußballspielen ist das leider überhaupt nicht so klar und es ist sehr verführerisch, da voreilige Schlüsse zu ziehen.

    Buchmacher gewinnen, weil sie tausende von Wetten täglich anbieten. Ich habe mal von August bis Oktober einen Versuch gemacht (Auswertung Praxistest #1) und per Wochendende jeweils auf 50 bis 70 verschiedene Spiele gleichzeitig gewettet und hupps, da hatte ich auch plötzlich 5 bis 20 % Profit pro Wettrunde. Es ist aber irre aufwendig, so viele Spiele durchzurechnen; ich hab’s dann eingestellt. Buchmacher können das machen, weil sie hunderte von Mitarbeitern dafür eingestellt haben, ich rechne alleine.

    Viele Grüße, Soccerwidow 🙂

  11. 22 Januar 2012 at 10:01 pm #

    Hey Fussballwitwe,
    zwischen Kopf oder Zahl gibt es noch etwas was passieren kann, ist selten kann aber kommen, je nach Untergrund 🙂

    So wie beim Roulett es eine 0 gibt nur hier liegt die Wahrscheinlichkeit höher als das die Münze auf den Rand fällt.

    So habe ich natürlich ein Beispiel aus dem Leben und was wird dazu gesagt ?

    Porto sollte laut VHS nur HCX werden, ich tippe HC1-1 weil ich Porto stärker einschätze und für Heimsieg gab es eine Miniquote, 2:0, 2:1, Elfer 3:1 Wette durch

    Aber das zweite Spiel bei dem ich mehr als sicher war mit HC1-1 geht wohl in die Hose, dieses sollte 3:0 ausgehen, die Führung hat Benfica auch erzielt um dann sich den Ausgleich zu fangen und somit ist die kleinste HC Quote wohl futsch und auch alle restlichen Kombis.

    Man beachte hier die Verteilung:

    Porto Heimsieg 67% Index 4,2 was verdamt hoch ist bei einem 2:1 als Ergebnis
    Benfica Heimsieg 82% Index 6,7 was übertrieben ist, aber bei einem 3:0 als Ergebnis berechtigt, was auch die Form angezeigt hat.

    Und genau dort liegt die Gefahr Gesamt SSSSSS, Heim SSSSSS 20:5 Toren 80% Über 2,5 gegen Gesamt UNUNSU Ausw. UUNUNS 4:10 Toren 🙂

    Alles klar beim Wetten ? Mathematik hat versagt, also auch die Wahrscheinlichkeit,
    denn der Kopf jedes Spielers ist hier auch relevant und immer wenn einer von Oben gegen einen von Unten spielt ist Gefahr angesagt , mal mehr , mal weniger 🙁

    Bolten vs. Liverpool haben wir das Gleiche wobei Auswärts immer eher DCX vorhanden ist also Unentschieden eher als verlieren nur diesmal nicht 3:1 hat Liverpool verloren und wie soll man so was berücksichtigen ?

    Schöne Woche KW 4, neues Glück neue Spiele neue Semmeltipps ist das Motto
    Gruß EuroCafe

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