1X2 System Wetten – Wetten auf den Underdog


Wir veröffentlichen jedes Jahr HDA (Home Draw Away) Simulationstabellen, und im heutigen Artikel geht’s ums Wetten auf den Underdog, d.h. den Außenseiter, insbesondere die Gastmannschaft.

Ein Beispielspiel dieser speziellen Gruppe war am 23. Mai 2015 die Begegnung zwischen Mönchengladbach und Augsburg mit Wettquoten für
Heim: 1,57 Unentschieden: 5,00 und Gastsieg: 7,30.

Quotenmäßig war Mönchengladbach der eindeutige Favorit mit 1,57; und Augsburg der Underdog, jedoch haben die Jungs aus Augsburg trotz einer Quote von 7,3 gewonnen (Ergebnis: 1-3)!

Wie oft passiert so etwas?

Hier ein Screenshot aus unserer aktuellsten HDA Simulationstabelle:

BL1 Simulation Table – Betting on Away Win 2010-11 to 2014-15BL1 Simulation Tabelle – Auswärtssieg 2010-11 to 2014-15

Von insgesamt 306 Spielen letzte Saison (2014-15) hat 79 mal das Auswärtsteam gewonnen (W) – siehe obige Tabelle (falls der Text zu klein ist, einfach klicken – die Tabelle öffnet vergrößert in einem neuen Tab).

79 von 306 sind 25,8%… es passiert also nicht allzu oft, dass die Gastmannschaft gewinnt, jedoch im Schnitt alle 4 Begegnungen!

Gewinn- und Verlustzonen beim Wetten auf die Gastmannschaft

Von den ersten 6 Zeilen der obigen Tabelle sind 5 in der roten Zahlen, d.h…

Wenn der Gast als Favorit oder „gleichstark“ (Wettquoten bis 2,90) von den Buchmachern bequotet wird, gewinnt dieser seltener als die Wettquoten indizieren.

Beispielsweise die zweite Reihe der obigen Tabelle: Dieses Cluster enthält alle (83) Spiele mit Wettquoten zwischen 1,65 und 2,00 der letzten 5 Jahre, und falls die Preise „fair“ wären, sollte man erwarten, dass in dieser Gruppe so um die 55% aller Gastmannschaften gewinnen.

Dies war jedoch nicht der Fall! Von den 83 Spielen in 5 Jahren hat nur 43 mal der Gast gewonnen (also nur in 51,8% aller Fälle).

Wer sich auf’s Tippen von Favoriten festgelegt hatte, hat im Falle der Bundesliga einen Verlust eingefahren!

Wer jedoch auf die Underdogs gesetzt hätte… Derjenige hätte….

BL1 Betting on Away Win - 2010-11 to 2014-15BL1 Betting on Away Win – 2010-11 to 2014-15

Der obige Screenshot zeigt eine steil steigende Kurve ab 4,40 Wettquoten (bis 17,0).

In dieser Gruppe gab es in 5 Jahren insgesamt 462 Spiele (das Beispiel Mönchengladbach gegen Augsburg gehört dazu), von denen 88 mal die Gastmannschaft gewonnen hat – also in 19% der Spiele siegte der Gast-„Underdog“!

Im Schnitt gewinnt in dieser Gruppe jedes 5. Mal der Gast! Die durchschnittliche Wettquote betrug 6,4 – was für eine Wahrscheinlichkeit von 15,6% steht.

Der mathematische Vorteil bei den Underdogs war auf der Seite des Wettfreundes!

Warum?

Buchmacher passen Preise den Erwartungen der Öffentlichkeit an

Wettet die halbe Welt auf den „emotional gefühlten“ Favoriten, braucht man eigentlich nicht lange nachzudenken, um folgende Fragen zu beantworten:

Steigen dessen Preise oder fallen diese?
Wie setzt ein gewinnorientiertes Unternehmen seine Preise?

Gesunder Menschenverstand und Geschäftssinn diktieren: Preise hochsetzen!

Viele Kunden = hohe Nachfrage = Es ist möglich mehr Geld für’s gleiche Produkt zu verlangen!

Klingt das logisch?

Die Marktdynamik ist Folgende: Je mehr Wetten auf ein bestimmtes Ergebnis platziert werden, desto mehr senken Buchmacher die Wettquoten und erhöhen damit ihre Preise.

Einerseits ist dies ein klarer Indikator, dass dies ein Favorit ist (nicht von der Wahrscheinlichkeit, das Spiel zu gewinnen), sondern eine favoritisierte Wette der Wettkunden, und was vielen Sportfreunden wahrscheinlich nicht so klar ist: Eine fallende Wettquote ist ein steigender Preis! Man muss mehr Geld setzen, um den selben Betrag zu gewinnen. Man bekommt nicht „mehr für’s gleiche Geld“, sondern weniger!

Da die Bücher jedoch balanziert sein müssen (also ungefähr 100% Wahrscheinlichkeit reflektieren sollten), wird auf der Gegenseite der Preis gesenkt, d.h. die Wettquoten für den Underdog steigen.


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enträtselung der mathematik von buchmachern

Last Update: 15 August 2015

Kategorien:1x2 Wetten Statistik & Historische Daten Wetten mit System



31 Responses to “1X2 System Wetten – Wetten auf den Underdog”

  1. Semih
    6 Juli 2018 at 6:09 pm #

    Hi,

    ok das heißt, wenn ich eine Back Quote von 3,30 sehe und sehe zusätzlich dadrunter Geld stehen, sagen wir beispielsweise mal 77€, dann haben diejenigen, die ein Lay Angebot bei einer Wettbörse eingestellt haben, erfolgreich verkauft?

    Kannst du mir eine HDAFU Tabelle empfehlen, eine wo der Spielbetrieb gerade läuft?

    • Soccerwidow
      6 Juli 2018 at 6:31 pm #

      Wenn du eine Backquote, beispielsweise 3,30 siehst, und darunter 77€ stehen, dann heißt das, dass 77€ auf einen Backer warten, also dass einer (oder mehrere) Layer diese Backwette anbieten.

      Von den Sommerligen ist die brasilianische besonders interessant, aber auch de U.S.A. … eigentlich alle.

      Ich empfehle allerdings, noch ein paar Tage mit dem Kaufen zu warten, da wir gerade dabei sind, aktualisierte Tabellen zu veröffentlichen. Du kriegst zwar die aktualisierten automatisch zugeschickt, sobald diese bereit sind, aber dieses Jahr ist es ein fundamentales Upgrade und bevor du dich mit der alten Version auseinandersetzt und dich an diese gewöhnst, warte mal lieber ein paar Tage. Bis Mittwoch wollten aber alle soweit sein.

    • Soccerwidow
      17 Juli 2018 at 9:08 am #

      Hallo Semih,

      Wie bereits angekündigt, die HDAFU Tabellen sind nun alle veröffentlicht und stehen zum Verkauf bereit: Sommer- wie auch Winterligen

      Ankündigungartikel: The Power of the 6th Generation of The HDAFU Tables

      Zwei erklärende Artikel (einer davon sogar mit Video):
      What are Inflection Points and their Use in System Betting
      Finding a System Using the HO/AO Quotient

      Ein Kalender, wie sich die erste und zweite Hälfte aufteilen: 2018-19 Summer and Winter League Calendar

      Und natürlich auch die häufigsten Fragen, die uns bisher bezüglich der Tabellen gestellt wurden: Frequently Asked Questions – HDAFU Tables

      Leider gibt’s die obigen Artikel alle nur auf Englisch und es wird wohl so auch noch für eine Weile bleiben. Zwar plane ich auch ein paar Artikel auf Deutsch zu schreiben, aber die absolute Mehrheit der ‚How To‘ Artikel , Videos, Customer Support, usw. bleibt Englisch. Alles eine Zeitfrage, aber in unserer globalen Welt ist es ja gar nicht mal so schlecht, sein Englisch immer weiter zu verbessern. 😉

      Und hier geht’s zur Soccerwidows Verkaufsseite, wo du dir deine Tabellen käuflich erwerben kannst: HDAFU Inflection Point Tables

      LG,
      Fußballwitwe

  2. Semih
    5 Juli 2018 at 3:03 pm #

    Hi Elena,

    Danke für deine schnelle Antwort. Das heißt, dass du sagen würdest, dass man dieselben Ergebnisse erzielt, wenn man seine Spiele mit dem Quotienten auswählt, wie als würde man die Spiele vor Kick Off anspielen?

    Noch eine Frage kurz zu Back und Lay, ich hoffe, du kannst es mir beantworten.
    Wenn ich sehe, dass die Back Quote bei 3,30 steht, heißt das nicht umgedreht, das die Lay Quote auch 3,30 sein muss? Bzw. zweite Frage, wenn ich eine Backquote sehe die 3,3 ist, kann man dann nicht für die gleiche Quote layen? Denn meiner Meinung nach muss jeder Backer zur gleichen Quote ein Layer finden, oder denke ich falsch?

    LG

    • Soccerwidow
      5 Juli 2018 at 3:14 pm #

      Ob nach Auswahl aufgrund von Wettquoten oder nach Quotienten, am Ende kommt es immer darauf an, dass man Value im Markt erkennt. Und es führen viele Wege nach Rom. Das ist bekannt.

      Der Quotient erlaubt, sich seine Spiele im System, beispielsweise am Vorabend rauszusuchen. Wir hatten viele Fragen diesbezüglich, vor allem von Wettfreunden, die in nicht-europäischen Ligen aktiv sind und nicht die ganze Nacht wachbleiben wollen, um beim Kick-Off vorm Computer zu sitzen. Der HO/AO Quotient ist dafür die Lösung.

      Bezüglich Back und Lay… die Lay-Quote ist immer wenigstens einen ‚Tick‘ höher als die Backquote. Warum?

      Back sind diejenigen Angebote, die auf einen Käufer warten. Das heißt, dass da jemand eine Wette verkaufen möchte. Er hat ein „Lay-Angebot“ bei der Wettbörse eingestellt und das Angebot wartet geduldig auf jemanden, der die Wette kauft (abschließt).

      Im Endeffekt spielen Layer die Rolle der „Buchmacher“ an den Wettbörsen; daher sind diese Wettquoten meist dieselben, wie bei den Buchmachern die Höchstwettquoten.

      Lay Wettquoten sind Anfragen von Wettfreunden, die das Ergebnis zu einem besseren Preis als bei den Buchmachern „backen“ wollen. Diese Back-Anfragen warten geduldig auf jemanden, der bereit ist diese zum angefragten Preis zu „layen“ (verkaufen).

      Du kannst natürlich versuchen, für die gleiche Backquote zu layen und hoffen, dass es eine Preisbewegung geben wird und sich dann ein Backer dafür findet.

  3. Semih
    27 Juni 2018 at 8:08 am #

    Hi Fussballwitwe,

    Danke für deine Antwort und entschuldige, dass ich zwei mal geschrieben habe. Wusste nicht, dass der Eintrag zweimal oben gelistet wird. Dachte es hatte nicht geklappt. Wie lange benötigst du dafür? Und hat das dann dasselbe Ergebnis? Sprich identifiziert man da schon die Wetten, die man normalerweise auch vor Kickoff setzen würden?

    Kann man damit rechnen, dass man mit den Quotienten die du da berechnen willst, was erreicht? Ich verstehe nämlich nicht, was der Quotient dir darüber sagen möchte, ob man das Spiel wetten kann oder nicht?

    • Soccerwidow
      5 Juli 2018 at 2:32 pm #

      Bei den HDAFU Tabellen geht es um Systemwetten, also ums Wetten auf denselben Ausgang bzw. ums Wetten auf dasselbe Wettquoten-Cluster über einen längeren Zeitraum.

      Was sich dahinter verbirgt und warum es funktioniert, ist der Marktdruck, dem Buchmacher entgegenstehen. Spielt beispielsweise ein Favorit auswärts, wie Bayern München, werden deren Wettquoten regelmäßig reduziert, da die Nachfrage hoch ist und die Wettfreunde eher selten nachrechnen, ob die Wettquote ‚fair‘ ist.

      Da natürlich die Summe der drei Wettquoten, besser gesagt derer implizierten Wahrscheinlichkeiten, 100% sein muss (oder zumindest nahe dran), werden auf der anderen Seite (es kann das Unentschieden sein bzw. der Heimsieg) die Wettquoten erhöht.

      Beispiel:

      Wahre Wettquoten wären beispielweise
      4,0 für einen Heimsieg (25%) ~ 3,7 für ein Unentschieden (27%) ~ 2,08 für einen Auswärtssieg (48%)

      Nun „korrigieren“ die Buchmacher aber den Auswärtssieg, sagen wir, auf 1,9 (52,6%). Die 4,6%, um welche die Wahrscheinlichkeit für den Auswärtssieg korrigiert wurde, wird auf die Heimquote und das Unentschieden gleichmäßig verteilt.

      Die „korrigierten“ Quoten sind nun:
      4,4 für einen Heimsieg (22,7%) ~ 4,1 für ein Unentschieden (24,7%) ~ 1,9 für einen Auswärtssieg (52,6%)

      Nur durch diese Preiskorrektur hat sich aber die tatsächliche Wahrscheinlichkeit des Ausgangs nicht verändert, aber die Quoten für einen Heimsieg und das Unentschieden sind eindeutige Value-Wettquoten geworden.

      Mit den HDAFU Tabellen kann man das auf den ersten Blick erkennen. Man sieht absolut eindeutig, welche Quotenbereiche regelmäßig reduziert werden (also für die Wettfreunde langfristige Verluste erzeugen) und wo ausgeglichen (also erhöht wird).

      Der HO/AO Quotient geht noch einen Schritt weiter und erlaubt, Spiele unabhängig von der Zeit auszuwerten (HO/AO ist der Quotient von den Wettquoten auf den Heimsieg dividiert bei der Wettquote für einen Auswärtssieg) .

      Bleiben wir mal beim obigen Beispiel

      4,0 geteilt durch 2,08 = 1,92
      4,4 geteilt durch 1,9 = 2.32

      Man kann mit den HDAFU Tabellen nach Quotienten (aber auch nach Wettquoten) filtern und diejenigen Gruppen finden, wo Wettquoten langfristig vom Markt über deren wahren Wert angeboten werden und sich ein Wettsystem damit zusammenbauen.

      Auch erlaubt der Quotient weniger auf die Zeit des Spiels zu achten und man kann seine Wett Auswahl bereits am Vortag oder so zu treffen, denn egal wie die Quotenbewegungen kurz vor Anpfiff sind, der Quotient ändert sich i.d.R. kaum. Ist die Wettauswahl einmal getroffen, kann man dann einen Bot zum Platzieren der Wette einsetzen und sich ein freies WE gönnen. 😉

      Die neuen HDAFU Tabellen sind übrigens nun fertig, habe gestern gerade das Master-Template fertig gestellt. Nun sitze ich gerade am Planen einer ausführlichen Artikelserie, in welcher ich alles im Detail erkläre. Wird aber leider alles auf Englisch sein, da ich fürs Übersetzen einfach keine Zeit haben werde. Es werden, denke ich, wenigsten 10 Artikel werden und mehr als 2 Stück schaffe ich einfach nicht pro Woche zu schreiben.

  4. Semih
    26 Juni 2018 at 10:58 pm #

    Hi Fussballwitwe,

    geht man jetzt davon aus, man will sich mit diesen Tabellen ein System/Strategie aussuchen, dann würde es für den wettzeitpunkt heißen, dass wir auch kurz vor spielbeginn wetten sollten? Da ihr ja auch die Quoten bei Beginn des Spiels auswertet. Ist das richtig?

    LG

  5. Semih
    24 Juni 2018 at 1:10 am #

    Hi,

    wie sieht dann der Zeitpunkt der Wette aus, wenn ich mir ein System mit einer dieser Tabelle bauen möchte. Müsste man dann kurz vor Kick-off die Wetten abgeben? Die Frage stelle ich, da ihr ja auch die Tabellen mit Quoten vor Kick-off baut.

    • Soccerwidow
      25 Juni 2018 at 5:33 am #

      Hallo Semih,

      Ich bin gerade dabei die Tabellen zu überarbeiten und die neuen Tabellen werden sich auf den HO/AO Quotienten konzentrieren statt auf die höchsten Quoten vor Kick-Off, so dass man zum Wetten platzieren nicht die letzte Stunde vor Anpfiff am Computer hängen muss und man bei der Wahl des Zeitpunkts flexibler wird.

  6. John
    20 April 2018 at 3:47 pm #

    Sehr geehrte Fußballwitwe,

    ich selbst Tippe seit fast 15 Jahren und muss leider gestehen, dass ich immer wieder mehr verliere, als Gewinne. Ich schreibe Ihnen diese Zeilen, in der Hoffnung, dass Sie mir helfen können zu verstehen, wie man Favoriten ausblendet und gewinnen kann.

    Spielen tu ich meistens Kombis, aber nie mehr als 5 Spiele. Ich weiß das Einzelwetten das Ding der Profis sind, doch merkwürdiger Weise treffe ich nicht mal die konstant.

    Es ist frustrierend und es geht auch ziemlich ins Geld, da ich nie Einsätze unter 25€ spiele. Wenn ich mich ärgere, hau ich auch mal 50€ und 100€ Scheine raus. (Tilt!).

    Egal ob ich auf Favoriten Kombis mit Quoten von 1.50 setzte oder Einzelwetten mit Quoten ab 2,75 nehme, ich geh einfach zu oft broke.

    Sehr Interessant, finde ich Ihren Ansatz, in der Bundesliga nur Heimspiele mit Quoten über 2,75 zu nehmen. Leider kommt das nur sehr selten vor das Heimteams diese Quoten haben.

    Dieses Wochenende z.B. spielt Hannover vs. Bayern und Hannover hat Zuhause eine 5.5 Quote.Obwohl es so unwahrscheinlich ist, dass Hannover gegen Bayern gewinnt, sollte man sowas tatsächlich mitnehmen?

    Das mit dem Value ist auch so eine Sache für sich. Wenn z.B. Juventus Zuhause gegen Verona spielt und Juventus eine 2.0 Quote hat, dann ist das quasi sicher Value. Jetzt heißt es, wenn man diese Wette 100mal spielt, ist man im Gewinn. Das Problem ist nur, dass kein Buchmacher diese Begegnung mit dieser Quote 100mal anbieten wird, oder?

    Sportwetten sind ein teures Hobby doch nun möchte ich gerne lernen, wie ich die bösen Buchmacher schlagen kann. Habe schon viele Dinge versucht wie, Surebets, Bonusroll, Livewetten, Kombis, Einzelw. usw. Alles zum Scheitern verurteilt, wenn man nicht grade 10K auf dem Konto zum zocken über hat.

    Es wäre schön, wenn man mal ein konstant ein bisschen + machen könnte und nicht 200-500€ monatlich für nix in den Sand setzt. Soll man wirklich z.B. blind auf jedes Heimspiel der Bundesliga ab einer Quote von 2.75 setzten? Das entzieht sich irgendwie meiner Logik. Die Ouoten schwanken ja auch was morgens um 8:00 Uhr noch 2.90 war kann Mittags um 12:00 Uhr schon 2.50 sein. Welche Quote zählt die vor dem Spiel oder die erste Quote die auf den Markt kommt? In meinem Kopf einfach zu viele Fragen, sry.

    Naja mit Logik bin ich irgendwie beim Sportwetten noch nicht reich geworden, daher ersuche ich Sie nun um Rat.

    Gruß aus dem Norden
    John

    • Soccerwidow
      21 April 2018 at 10:59 pm #

      Hallo John,

      Hände weg von Kombiwetten! Keine Sorge, es fühlen sich viele Wettfreunde wie Sie zu Kombiwetten hingezogen, da diese eine erheblich höhere Auszahlung versprechen. Was allerdings niemandem wirklich klar ist, dass man damit nicht nur seine eigenen Chancen auf einen Gewinn reduziert (3 Wetten mit einer Chance von jeweils 50% in einer Kombiwette: 50% x 50% x 50% = 12.5%), sondern den Buchmachern damit in Wirklichkeit einen Riesengefallen tut.

      Denn mit dieser freiwilligen Reduzierung seiner Wahrscheinlichkeiten zu gewinnen, braucht der Buchmacher selbst diejenigen Wetten, die sie eigentlich hätten auszahlen müssen, nicht auszuzahlen.

      Da man auch davon ausgehen kann, dass viele Wettquoten, wie beispielsweise für Wetten auf Favoriten i.d.R. unter ihrem eigentlichen Wert angeboten werden, tut man sich durch das Kombinieren dieser sowieso schon unlukrativen Wetten auf keinen Fall selbst einen Gefallen.

      Kombinationswetten sind des Buchmachers Liebling! Finger weg!

      Insgesamt, Finger weg vom Wetten, wenn Sie damit monatlich 200-500€ in den Sand setzen. Setzen Sie sich bitte erstmal auf den Hosenboden und studieren und lernen so lange, bis Sie auf dem Papier über einen längeren Zeitraum zuverlässige Gewinne realisieren.

      „Zuverlässig“ heißt, statt monatlich ein Minus zu erzeugen, wenigstens mit plus/minus Null rauszukommen und das für mehrere Monate hintereinander. Es dauert Ewigkeiten, bis man den Wettmarkt wirklich versteht und ein System gefunden hat, was für einen funktioniert. Ich kann im Blog leider keine konkreten Tipps geben, da jeder andere Voraussetzungen hat, wie beispielsweise bestimmte Buchmacher bevorzugt bzw. bei der Auswahl an Wetten aus irgendwelchen Gründen limitiert ist, sei es von der Tageszeit oder dem Zugang zu Wettanbietern, etc.

      Was sich für Systemwetter als enorm erfolgreich herausgestellt hat, sind unsere HDA Tabellen. Aber! Des Wettfreundes allerschlimmster Feind sind Emotionen! Ich habe dazu mal einen Artikel geschrieben und auch darin ein Negativbeispiel aus dem echten Leben angeführt, dass auch das beste Wettsystem nicht viel weiterhilft, wenn man sich nicht daranhält. Hier geht’s zum Artikel: Emotionen sind ein Killer!

      Falls Sie gut Englisch können, hier geht’s zu den HDA Tabellen und deren erklärenden Artikeln.

      Was ich Ihnen anbieten kann, ist, dass Sie sich durch alle Artikel im Blog durcharbeiten und falls Fragen aufkommen, diese im entsprechenden Artikel einstellen. Das ist für Sie kostenlos.

      Falls Sie möchten, biete ich auch individuelles Coaching an; das geht per Email in Verbindung mit Skype bzw. sogar persönlich, aber dafür müssten Sie mal für wenigstens eine Woche nach Teneriffa anreisen. Diese Option ist jedoch nicht kostenlos und ich kann auch nicht garantieren, dass Sie hinterher sich die goldene Nase mit Wetten verdienen werden können.

      Viele Grüße aus dem total verregneten & eiskalten Teneriffa,
      Elena Schälike (AKA Fußballwitwe)

  7. Sam
    6 August 2016 at 2:12 pm #

    ja ich weiß, dass dein Mann hier keine Quoten berechnet, aber wenn man Prozentzahlen ermittelt hat, kann man sie ja leicht umrechnen.

    Dein Mann hat aufgezeigt, dass man vorteile haben kann – indem man auf Halbzeitmärkte Wettet, das hattest du ja auch schon geschrieben, bei diesem Artikel auf Seite zwei.

    Aber die Vorgehensweise ist es, die ich gerade in Frage gestellt habe – So wie dein Mann es gemacht hat, reicht es bestimmt nicht aus ( ich weiß, er wollte mit diesem Artikel auch nur was aufzeigen) meine einfache frage, sollte man für die Halbzeit wetten so vorgehen, wie im Kurs für over/under beschrieben? In diesem Artikel hattest du geschrieben, das man hier evtl. gut layen kann. Das würde ich gerne machen, aber wenn möglich auch ohne Wettbörse – kannst du mir erklären, wie ich eine Lay Wette auf den 1×2 Markt umrechnen kann? Also wie viel Einsatz ich letzendlich z.b. auf 1 und auf 2 setzen müsste, um das gleiche zu gewinnen. Du hattest dies mal in einem Artikel erklärt – sie nennen sich Dutch wetten, glaube ich, aber da war es nicht so ausführlich erklärt.

    Ich hoffe, du hast mich jetzt ein bisschen verstanden.

    Beste grüße
    Sam

    • Soccerwidow
      6 August 2016 at 3:12 pm #

      Hi Sam,

      ein Artikel, der Dutch-Wetten erklärt, steht seit Ewigkeiten auf meiner To-Do-Liste, so wie 350+ andere Jobs.

      Eins nach dem anderen. Ich kann nicht hexen.

      Hier ist ein Artikel, der eventuell weiterhilft: Alternatives to Lay Betting

      LG,
      Elena

    • Soccerwidow
      6 August 2016 at 12:52 pm #

      Hi Sam,

      ich weiß immer noch nicht, was du mit “pauschal rechnen” meinst.

      Der Artikel, auf den du Bezug nimmst, ist einfach nur ein Artikel, der Fakten aufzeigt, die meinem Mann aufgefallen sind, als er an den HDA Tabellen gearbeitet hat. Er kalkuliert dort keine Wettquoten.

      Ich hab‘ ihn gerade gefragt, er weiß auch nicht, was du meinen könntest.

      Es ist ein sehr allgemeiner Artikel, der Ligas miteinander vergleicht. Du müsstest bitte deine Frage genauer formulieren.

      Grundsätzlich gesprochen… jede Liga hat andere Verteilungen. Die Verteilung der Ergebnisse innerhalb einer Liga ähneln sich jahraus, jahrein. Wenn man aber die einzelnen Teams betrachtet, schwanken diese enorm.

      Das gilt für Tore, und natürlich auch für 1×2 Ergebnisse.

      Bei den 1×2-Wetten kommt noch hinzu, dass die Teams mit unterschiedlich hohen Tordifferenzen gewinnen (oder verlieren).

      Du kannst den Ansatz aus dem Tore-Kurs verwenden, um 1×2 Wettquoten für einzelne Spiele zu berechnen, es kommt da aber noch als Korrekturfaktor Tordifferenzen hinzu (und ein paar weitere Korrekturfaktoren). Es geht hier allerdings zu weit, dass alles im Detail zu erläutern. Das ist ein ganzer Kurs!

  8. Sam
    5 August 2016 at 9:46 am #

    Hey Soccerwidow,

    vielen Dank für den Tipp „F5“.

    Dein Mann hat mal ein Artikel bezüglich der Halbzeitmärkte geschrieben und dort hat er aber Pauschal gerechnet und so seine Quote bekommmen.

    Kann man das so Pauschal übernehmen oder sollte man lieber die Quote für z.B. Bayern und Bremen bzw. jedes Team individuell berechnen und dann miteinander vergleichen/verrechnen.

    • Soccerwidow
      6 August 2016 at 9:20 am #

      Hallo Sam,

      du musst mir mal bitte den Link zum Artikel geben, den du meinst. Ich weiß nicht, was du mit „pauschal rechnen“ meinst.

      Wir rechnen eigentlich nichts „pauschal“. Meinst du „estimate“ also „überschlagen“?

      LG,
      Fußballwitwe

  9. Sam
    3 August 2016 at 8:48 pm #

    Hey Elena,

    noch eine Frage – in diesem Artikel sagst du, dass man sich auch mal die Halbzeitmärkte angucken sollte – In den HDAFU Tabellen, sind da auch Halbzeitstatistiken mit drin?

    Beste Grüße
    Sam

    • Soccerwidow
      4 August 2016 at 7:55 am #

      Hi Sam,

      wir hatten die Halbzeitmärkte bis diese Saison mit im Angebot. Da sich dafür jedoch viel zu wenige Interessenten (d.h. Käufer) gefunden hatten, sind diese aus unserem Angebot gestrichen.

      Bei Halbzeitmärkten das Problem ist, dass wir jemanden einstellen (und bezahlen) müssen, der die Daten manuell erfasst. Das ausgegebene Geld muss durch den Verkauf wieder reinkommen.

      Sorry, es war für uns ein Verlustgeschäft und daher gibt’s keine Halbzeitmärkte mehr.

      LG,
      Fußballwitwe

  10. Roman
    2 September 2015 at 7:23 am #

    Sorry für einige Rechstschreibungsfehler: die Gedanke statt der Gedanke etc. Die Konzentration vom Einschlafen….
    LG

  11. Roman
    1 September 2015 at 9:37 pm #

    Hi Fussballwitwe zur späten Stunde,

    ich möchte nochmals zum Thema Portofolio kommen. Diesmal denke ich über CS-Portofolio aus sämtlichen Teams mit statistisch abweichendem Verhalten. Es habe z.B. so ein Team aus der PL mich angeschaut. Die produzierten in letzten 200 PL Spielen ca.25 0:0 Enderbenissen. Die faire Quote liegt by ca.7,88. Die Marktquoten aber zeigen immer value. NIcht besoders viel aber doch das Vorteil liegt beim Wettfreund. Ich denke mir, daß auf der Welt weit mehr als nur so eine Mannschaft zu finden wäre.
    Die Gedanke dabei ist desselbe. Die Wettanbieter ermitteln eigenen correkt score Quoten aufgrund von statistischen Aufhebungen für die ganze Liga und nicht speziell für jede einzelne Mannschaft. Dafür wäre es zu aufwendig. Deswegen gibt s hier und dort die Quoten Fehler bei einigen Teams mit stabil abweichendem Verhalten.
    Ich meine, wenn in Hinsicht auf HDA systematisches Wetten keine Garantie gibt, daß die Portofolio Teams in 5-6-oder siebtem Jahr das gleiche Muster behalten, dann sollten 200 Spiele bei CS-Ermittlung genug sein, um festzustellen, daß man sich auch im sibtem Jahr auf ausgewählte Mannschaft verlassen kann. Ich vemute daß CS Verhalten konservativer ist als HDA-Verhalten und ändert sich langsamer.
    Würde mich sehr für die Meinung von Fussballwitwe interessieren..
    LG Roman
    Oder irre ich mich an irgendeiner Stelle?

  12. Timo
    29 August 2015 at 11:28 am #

    Hallo Fussballwitwe,
    als recht neuer Leser dieser Seite habe ich sehr interessante Artikel zum Thema Fußballwetten entnehmen können.
    Zum Thema „Wetten auf den Underdog“ stellt sich mir die Frage welche Quoten als Grundlagen für die Berechnungen dienen.
    Dienen die Quoten eines bestimmten Buchmachers als Berechnungsgrundlage, sind es Durchschnittsquoten unterschiedlicher Buchmacher oder handelt es sich sogar um die häufig etwas höheren Quoten von Wettbörsen.
    Viele Grüße Timo

    • Soccerwidow
      30 August 2015 at 7:09 am #

      Die HDA Simulationen beruhen auf den max. Wetquoten kurz vor Kick Off, da diese sich weitaus weniger ändern als die Durchschnittswettquote, die permanent fluktuiert.

      Schau‘ mal in den nächsten Tagen auf Soccerwidow.com vorbei. Mein Mann hat zu diesem Thema gerade einen neuen Artikel in Vorbereitung.

  13. markus
    21 August 2015 at 9:15 am #

    glg aus wien, markus

  14. Markus
    21 August 2015 at 9:14 am #

    Hallihallo Fussballwitwe,
    sehr gerne lese und durchstöbere ich diese Website. viele fragen wurden beantwortet – manchmal wurden auch alle Klarheiten beseitigt!;-) und eine grundlegende skepzis bzgl historischen fussballdaten und die daraus errechneten Wahrscheinlichkeiten!
    wie Buchmacher ihre Quoten berechnen ist das eine, wie aber berechnet man die eintrittswahrscheinlichkeit?!? nur aufgrund historischer Daten? das mag und mag einfach nicht in meinen kopf hinein – viele weiche Faktoren spielen doch auch eine rolle…!hmmm
    und wenn ich mir das morgige spiel Middlesbrough gegen Bristol City ansehe verstehe ich die Quoten und die buchmacherwelt sowieso nicht mehr…!:-/
    1,55 – 4,0 – 6,0 Middlesborouh hat dieses Duell in den letzten jahren daheim noch nie für sich entscheiden können… hat aber solch eine Quote?!? ich versteh es nicht…

  15. Roman
    11 August 2015 at 10:40 am #

    Vielen Dank!. Sehr nett!

    Was anderes: nachdem ich den Artikel nochmals gelesen habe stoß ich zufällig auf ein auch interessantes Stoff im Netz: Guck mal bei Gelegenheit den Artikel:
    „Sind bestimmte Quoten für Fussballwetten profitabel?“ von der wettstern.com/fussballwetten-info/strategie-auf-wettquote mit statistischen Auswertungen für 3 Spielzeiten aus großen europäischen Ligen.

    Es gibt zumindestens zu denken…
    LG Roman

  16. Roman
    11 August 2015 at 9:05 am #

    Hi Fussballwitwe,

    ich benutze die euch bekannte mail Adresse und hoffe, daß mein Komment erscheint.
    Klar,verführerisch, anschaunlich, überzeugend wirkend.
    Aberrrrrrrrr…
    Schon wieder wird 5-Jahre Statistik als Fundament für die neue Ideen benutzt. Gibt es die gleiche Verteilung in einem längerem Zeitraum: 7-10-15-20 J.? Zumindestens in großen Ligen.
    Ich frage nur, weil es könnte sich mal wieder als Denkfehler erweisen und das will natürlich keiner. Man lernt ja bekanntlich aus eigenen Fehler und zieht dabei die Konsiquenzen, um in Zukunft sich unnötige und nicht zielführende Arbeit zu ersparen und treue Follower weniger bis gar nichts zu enttäuschen . Ob es nicht zu schnell mit dem Verkaufs-Angebot läuft? Ist eine Testphase mit befriedigenden Ergebnissen schon gelaufen, so wie es mit jedem neuen Produkt, egal in welcher Branche sein sollte? Oder gelten für die Zocker-Branche diese Marketing-Regeln nicht?
    Fragen über Fragen…Sorry aber ich wünsche dem Blog so viel Erfolg wie es nur möglich wäre
    Vielen Dank in voraus und liebe Grüße
    Roman

    • Soccerwidow
      11 August 2015 at 9:45 am #

      Hi Roman,

      hänge dich mal nicht so sehr über dem Begriff „Denkfehler“ auf.

      Die HDA Tabellen sind genau das, was sie vor 5 Jahren waren, nur mit erheblich mehr Inhalt.

      Vor 5 Jahren hatte ich „nur“ die Teams simuliert… was würde passieren, wenn man… das ganze Jahr beispielsweise nur auf Bayern wettet und auch die Artikel waren nur zu diesem Thema.

      Die neuen Tabellen beinhalten immer noch die Team Simulationen, haben aber nun auch Simulationen wie beispielsweise… was würde passieren, wenn… man das ganze Jahr auf Favoritenquoten wettet.

      Das war mein „Denkfehler“… nicht an solch eine Simulation schon vor 5 Jahren gedacht zu haben.

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  17. Roman
    7 August 2015 at 8:21 am #

    Hi Fussballwitwe,

    ich bin Stammleser und auch (teilweise) Nutzer vom geballten Wissen des Bloges. Gab es auch ein Schriftverkehr mit Robert bez. Sommerligen-Angebot.
    Man identifizierte so viel wie möglich Teams, die über 5 Jahre ständig gewinnbringende Quoten gehabt haben. Es ging um value-Findung. Und dann stellte man ein Portofolio aus diesen Teams zusammen. Es war eine Übertragung aus dem Aktienmarkt Geschäft. Es sollte funktionieren wie z.B. bei DAX usw. funktioniert.
    Einige Teams fallen dabei durch was breits im System einkalkuliert ist aber die Masse sollte eigentlich die Sache retten und am ende ein Gewinn fleißigem Wettfreund bringen.

    Ich möchte fragen, ob Portofolio aus value Mannschaften ein Fehler war und dieses Konstrukt auf einem Denkfehler gebaut wurde?
    So habe ich einige Passagen aus diesem Artikel verstanden.Z.B.“…Es ist unmöglich (oder fast unmöglich) ein Wettsystem auf einzelnen Mannschaften aufzubauen… „- Zitatende.
    Und diese Stelle: Damals hatten wir uns noch auf die Auswahl einzelner Mannschaften konzentriert. Rückblickend betrachtend, war dies jedoch ein Denkfehler. „…Denn keine Mannschaft folgt jahraus jahrein denselben statistischen Mustern…“
    Gibt es statistisch signifikante Bestätigung, daß es ein Fehler gewesen einzunehmen, daß wenn auch einige Mannschaften auf den Muster letzten 5 Jahre nicht halten am ende wurde Portofolio Masse doch ein Gewinn beschehren?
    Eine Weiterentwicklung von einem System und die Bekannmachung, daß ein System auf einem Denkfehler aufgebaut wurde ist keineswegs desselbe!
    Deswegen möchte ich gerne bitten die Sache zu klären. Vielleicht habe ich das Ganze einfach missverstanden.
    Vielen Dank in voraus!
    LG Roman

    • Soccerwidow
      7 August 2015 at 8:36 pm #

      Hi Roman,

      Rob uns ich haben verschiedene Meinungen… Ich gehe an Fußballwetten systematisch, mathematisch und völlig emotionslos heran, er von der Fußballfanperspektive.

      Grundsätzlich gesprochen… du hast sicher schon davon gehört, dass viele Wege nach Rom führen. 😉 Dieser Artikel ist mein Artikel – lies‘ mal die englische Übersetzung, da hat Rob mächtig mit reingeredet und der Schluss klingt daher etwas anders als der Schluss im deutschen Blog.

      At that time, we were focusing on the selection of individual teams. Perhaps we were lucky because now we follow specific bet types without favouring any team. No team will forever maintain the same statistical patterns as followers of Manchester United will attest to following the departure of their long-standing manager at the end of 2012-13.

      Es wollte Man Utd rausgenommen haben, aber ich habe darauf bestanden. Rob ist eingefleischter United Fan und folgt dem Team auch inzwischen seit fast 35 Jahren. „Teamdenken“ ist daher nicht leicht aus ihm rauszukriegen. Fußballfans können ihn da ganz sicher verstehen.

      Aber wie gesagt… es führen viele Wege nach Rom.

      Ach so… “Denkfehler”… da muss ich vielleicht mal kurz mehr dazu erklären…

      Der „Denkfehler“ war, dass ich mich in den ersten Jahren auf einzelne Mannschaften konzentriert hatte (wie Man Utd) und dabei das große Bild aus den Augen verloren hatte (Buchmachermarkt, Ökonomie der Preise, etc.).

      Dieser „Denkfehler“ war jedoch notwendig, sonst wäre ich jetzt nicht wo ich bin. Man muss erstmal das Kleine verstehen (Wettquotenkalkulation einer einzelnen Mannschaft), um dann größer zu denken (den ganzen Markt).

      Vielleicht ist „Denkfehler“ ja auch nicht das richtige Wort. Ich muss hier mal Akademiker aufrufen und fragen, wie man es nennt.

      Liebe Grüße!

      Schlussbemerkung: Jetzt zitiere ich dich „Eine Weiterentwicklung von einem System und die Bekanntmachung, daß ein System auf einem Denkfehler aufgebaut wurde ist keineswegs desselbe!“

      Die HDA Tabellen sind KEIN Wettsystem. Es sind Simulationstabellen, was passiert, wenn… das waren sie vor 5 Jahren und sind es noch immer. Daran hat sich nichts geändert. Dieses Jahr sind jedoch weitere Visualisierungen hinzugekommen (Inflektionpoints)… alles andere ist „Interpretation“ – mein Artikel von 2011, Rob’s Schriftverkehr mit dir, etc.

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