Technik der doppelseitigen Wette


Doppelseitiges Wetten (im Englischen: ‘Matched Betting’) ist eine sichere Technik, um die Willkommensbonuse der Online-Buchmacher abzukassieren, ohne selbst dabei ein Risiko einzugehen.

Die Technik ist relativ einfach und nutzt aus, dass man auf der einen Seite die Buchmacher hat, die freie Wetten für Neuregistrierungen anbieten und auf der anderen Seite die Wettbörsen (wie Betfair und Betdaq), wo man die Wetten layen kann.

Haus aus Streichhölzern auf einer KelleBild: Winiki (Shutterstock)

Die Technik ist, dass man auf beide Ergebnisse setzt und diese sich gegenseitig aufheben:

  1. Man platziert eine Wette beim Buchmacher und
  2. Layed die Gegenwette mit einer Wettbörse

Die beiden entgegengesetzten Wetten annullieren einander (man gewinnt die eine oder andere) und zum Schluss verbleibt man mit dem Geld, welches als Bonus (Freie Wette) angeboten wurde.

Klingt allerdings einfacher als es wirklich ist, da es oftmals nicht ausreicht beim Buchmacher nur eine Wette abzuschließen, um in den Genuss der Auszahlung der Freiwette zu kommen. Auch nehmen Betfair und Betdaq eine Provision für jeden erzielten Gewinn. Das heißt, man muss sich das sehr genau durchrechnen.

Wer sich allerdings diesem Aufwand unterwerfen möchte, kann sich innerhalb weniger Tage sein nächstes Urlaubsgeld risikofrei zusammenholen (so um die 500 bis 1.000 €).

Was ist der Unterschied zwischen einem Buchmacher und einem Wettaustausch (Wettbörse)?

Um mit dieser Technik kein Geld zu verlieren, ist es enorm wichtig, den Unterschied zwischen dem ‘Platzieren’ einer Wette bei einem Buchmacher und dem ‘Layen’ einer Wette bei einer Wettbörse zu verstehen.

Wenn man eine Wette bei einem Buchmacher platziert, wettet man für ein Resultat (z.B. Team A soll gewinnen) und erhält eine Auszahlung, wenn dies geschieht.

Der Gegensatz dazu ist das ‘Layen’ einer Wette in einem Wettaustausch. In diesem Fall tritt man als der Buchmacher auf und bietet einem anderen Teilnehmer in der Börse eine Wette zum Kauf an (‘Team A gewinnt’). Man ist sozusagen der Gegenpol und zeichnet gegen die Wette (Team A soll verlieren).

Gewinnt Team A, dann zahlt man den entsprechenden Betrag aus. Verliert Team A, dann erhält man das eingesetzte Geld des Wetters ausgezahlt.

Bet365 und Bet24 sind Beispiele für Online-Buchmacher, während Betfair und Betdaq Beispiele von Online-Wettaustauschbörsen sind.

Was genau muss man denn nun machen für “Doppelseitiges Wetten”?

Wichtig ist, dass es ein Buchmacher ist, wo man noch kein Kunde ist. Und dann muss man natürlich beachten, dass jeder Buchmacher andere Konditionen hat.

Bei Bet365 beispielsweise, müssen mindestens €10 eingezahlt werden, um zu einem 100% Bonus im Wert der ersten Einzahlung (Höchstbetrag: €100) berechtigt zu sein. Das heißt bei diesem Buchmacher kann man sich 100 € holen, sofern die Ersteinzahlung 100 € ist.

Dann muss der gesamte Einzahlungsbetrag in Sportwetten/Wettmärkten freier Wahl umgesetzt werden. Um allerdings die Freiwette schließlich als Auszahlung zu erhalten, muss der Einzahlungs- und auch der Bonusbetrag 3-mal durchgespielt werden (also 3 mal 200 €; oder 6 mal 100 € (?) – bitte ganz genau die Teilnahmebedingungen durchlesen!).

Konkret heißt das in diesem Beispiel, dass man beim Buchmacher 100 € einzahlt und sich dann eine Wette aussuchen muss, die es auch in Betfair/Betdaq gibt, und auch noch mit einem guten Markt, so dass man seine “gezeichnete” (gelayte) Wette dort auch verkauft bekommt.

Am besten sind da wohl Pferderennen und englische Fußballspiele.


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enträtselung der mathematik von buchmachern

Last Update: 27 Januar 2011

Kategorien:Wetten mit System Wettratgeber



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